17. - 19.07.2007 Giens Hyères
| Urlaub - Côte d’Azur 2007 |
17.07.2007 Giens Hyères 32°C 4-5Bft.
Heute ging es ab, mit 6.5 und 105 L, wobei es öfters fürs 5.7er gereicht hätte. Von 12:15 bis 14:30 war ich draußen und habe den Wind und das schöne Meer genossen. Heute sind wir dann eine Stunde Früher als sonst nach hause und haben uns Crepes mit Rindfleisch und Tomaten Füllung gezaubert. Danach noch schnell eine Flasche Rose auf Reserve und der Abend kann mit einer guten Kaffee gestopften Schischah enden ;) . Morgen geht’s auf Richtung Camarque.
18.07.2007 Giens Hyeres 35°C 0Bft.
Außer Heiß war es heute nur heiß. Wieder befanden wir uns am Allamanare, welcher sich heute von seiner „scheiße“ ist der Sand heiß, ich kann nicht mal mehr ein Bier holen“ Seite ;) Ich hab’s dann doch irgendwie geschafft und so gingen die Biere und auch die Bücher zur Neige. Ohne Wind ist es einfach unerträglich hier, hat sogar die Katrin gemeint ;). Noch schnell zum Casinosupermarkt einkaufen, der übrigens echt spitze ausgestattet ist und auch endlich einen Geldautomaten hatte. Am Abend haben wir uns dann eine super Pasta gezaubert und sind dann auch früh ins Bett, denn morgen geht’s wirklich nach Camarque. Und der Typ im Zelt neben uns hat uns für die nächsten 3 Jahre Feuerholz gesägt, ohne Pause.19.07.2007 Camarque 32°C 2-3Bft.
Sodala, um 8 auf, dann wieder für eine Stunde hin, weil der Holzhacker von Nebenan keine Ruhe gab und nach dem Frühstück auf nach Camarque.
180 km waren es bis nach Salin de Giraud. Die Autobahn war toll zu fahren. Wir sind von Hyeres nach Toulon, dann nach Marseil und weiter über Martigues. In Marseil war was los, die Autobahn hat aufgehört und dann gings unter der Stadt durch und einem Leichenconvoi hinterher. In Frankreich fahren die Angehörigen immer dem Leichenwagen mit Warnblinkanlage hinterher und das noch mit verminderter Geschwindigkeit. Die Umgebung vor und vor allem nach Marseil war echt nix. Außer Industrie und Raffenenrien war da nix. Und auch der Geruch war mehr schleicht als recht. Das Letzte Stück nach Camarque durften wir mit einer Minifähre ähnlich wie die in Ottensheim zurücklegen. Danach ging’s ab in die Wildnis. Die Landschaft hier hat nichts mehr mit dem Rest von Frankreich gemein. Überall Wiese und Grün. Auf unserer Suche nach dem Surferparadies Borduck durchquerten wir eine 15km Lange Buckelpiste quer durch die Camarque. Ein Lob unserem Flocki, das er das mit uns mitgemacht hat. Für die 15 km braucht man echt eine Stunde. Dann endlich angekommen, bot sich uns ein eher ernüchterndes Bild. Keine Surfer, verhangenes Wetter und ein miserabeler Strand. Wir waren am südlichsten Zipfel der Bucht, und konnten leider nicht in den Norden am Strand entlang, dann eine 190cm breite Durchfahrt war mit zu gefährlich.
Links und Rechts 1.5m hohe Felsen, da muss ich nicht durch. Also wieder zurück, aber auf halber Strecke sind wir dann nach links abgebogen und fanden so unseren Weg nach Saintes Maries del a mer. Ein wirklich süßes Fleckchen innerhalb des Naturschutzgebietes mit zahlreichen Hotels und einem kleinen Strand. Dort zu Mittag (15:30) gegessen und nach einem kleinen Bummel durch die Altstadt ging es wieder zurück nach Hyeres. Diesmal aber nicht mehr durch Marseil durch, sondern außen rum. Beim Casinosupermarkt dann noch mit einem sprechenden Zapfhahn geplaudert und Voll getankt und sogar noch den Kleinen abgespritzt. Um 20:00 waren wir dann wieder am Campingplatz wo wir uns auch gleich ans grillen unserer Bratwürstel mit Kartoffeln machten. Heute haben wir echt etwas erlebt, aber diese Buckelpistenfahrt, nein Danke nie wieder.
