Und auch am heute gab es wieder Wind, aber diesmal richtig. Der Wind hat gedreht und kam nun von Westen und brachte auch endlich ein paar Wellen mit. Nach dem Surfen und gemütlichen Abendessen packten wir schon mal unsere 7 Sachen für die morgige Heimreise.
21.07.2007 Giens Hyeres 35°C 0Bft.
In der Früh gingen wir zum Campingplatzbesitzer und checkten aus. Dieser überaschte uns mit einem sehr guten Preis für die Zeit die wir am Campingplatz verbracht haben und der Heimreise stand nichts mehr im Weg. Zurück ging es in einem Stück. Ein paar Pausen und ein gutes Abendessen in einer Landzeit Raststation in Tirol rundeten die Heimfahrt ab. Wir hatten auch noch richtig Glück und entkahmen nur knapp einem Unwetter in Bayern.
Schön war es in Frankreich und sicher nicht das letzte Mal
LG Kati und Mike
p.s.: bei Fragen einfach die Kommentar-Funktion nutzen.
Heute ging es ab, mit 6.5 und 105 L, wobei es öfters fürs 5.7er gereicht hätte. Von 12:15 bis 14:30 war ich draußen und habe den Wind und das schöne Meer genossen. Heute sind wir dann eine Stunde Früher als sonst nach hause und haben uns Crepes mit Rindfleisch und Tomaten Füllung gezaubert. Danach noch schnell eine Flasche Rose auf Reserve und der Abend kann mit einer guten Kaffee gestopften Schischah enden ;) . Morgen geht’s auf Richtung Camarque.
18.07.2007 Giens Hyeres 35°C 0Bft.
Außer Heiß war es heute nur heiß. Wieder befanden wir uns am Allamanare, welcher sich heute von seiner „scheiße“ ist der Sand heiß, ich kann nicht mal mehr ein Bier holen“ Seite ;) Ich hab’s dann doch irgendwie geschafft und so gingen die Biere und auch die Bücher zur Neige. Ohne Wind ist es einfach unerträglich hier, hat sogar die Katrin gemeint ;). Noch schnell zum Casinosupermarkt einkaufen, der übrigens echt spitze ausgestattet ist und auch endlich einen Geldautomaten hatte. Am Abend haben wir uns dann eine super Pasta gezaubert und sind dann auch früh ins Bett, denn morgen geht’s wirklich nach Camarque. Und der Typ im Zelt neben uns hat uns für die nächsten 3 Jahre Feuerholz gesägt, ohne Pause.
19.07.2007 Camarque 32°C 2-3Bft.
Sodala, um 8 auf, dann wieder für eine Stunde hin, weil der Holzhacker von Nebenan keine Ruhe gab und nach dem Frühstück auf nach Camarque.
180 km waren es bis nach Salin de Giraud. Die Autobahn war toll zu fahren. Wir sind von Hyeres nach Toulon, dann nach Marseil und weiter über Martigues. In Marseil war was los, die Autobahn hat aufgehört und dann gings unter der Stadt durch und einem Leichenconvoi hinterher. In Frankreich fahren die Angehörigen immer dem Leichenwagen mit Warnblinkanlage hinterher und das noch mit verminderter Geschwindigkeit. Die Umgebung vor und vor allem nach Marseil war echt nix. Außer Industrie und Raffenenrien war da nix. Und auch der Geruch war mehr schleicht als recht. Das Letzte Stück nach Camarque durften wir mit einer Minifähre ähnlich wie die in Ottensheim zurücklegen. Danach ging’s ab in die Wildnis. Die Landschaft hier hat nichts mehr mit dem Rest von Frankreich gemein. Überall Wiese und Grün. Auf unserer Suche nach dem Surferparadies Borduck durchquerten wir eine 15km Lange Buckelpiste quer durch die Camarque. Ein Lob unserem Flocki, das er das mit uns mitgemacht hat. Für die 15 km braucht man echt eine Stunde. Dann endlich angekommen, bot sich uns ein eher ernüchterndes Bild. Keine Surfer, verhangenes Wetter und ein miserabeler Strand. Wir waren am südlichsten Zipfel der Bucht, und konnten leider nicht in den Norden am Strand entlang, dann eine 190cm breite Durchfahrt war mit zu gefährlich.
Links und Rechts 1.5m hohe Felsen, da muss ich nicht durch. Also wieder zurück, aber auf halber Strecke sind wir dann nach links abgebogen und fanden so unseren Weg nach Saintes Maries del a mer. Ein wirklich süßes Fleckchen innerhalb des Naturschutzgebietes mit zahlreichen Hotels und einem kleinen Strand. Dort zu Mittag (15:30) gegessen und nach einem kleinen Bummel durch die Altstadt ging es wieder zurück nach Hyeres. Diesmal aber nicht mehr durch Marseil durch, sondern außen rum. Beim Casinosupermarkt dann noch mit einem sprechenden Zapfhahn geplaudert und Voll getankt und sogar noch den Kleinen abgespritzt. Um 20:00 waren wir dann wieder am Campingplatz wo wir uns auch gleich ans grillen unserer Bratwürstel mit Kartoffeln machten. Heute haben wir echt etwas erlebt, aber diese Buckelpistenfahrt, nein Danke nie wieder.
Wir sind heute um 10:00 Uhr vom Camping Green Park abgefahren und um 13:30 Uhr in Giens angekommen. Unser Erster Weg führte uns zum Camping International, welcher aber völlig ausgebucht war und wir ausweichen mussten. Am westlichsten Zipfel der Halbinsel haben wir dann doch noch einen Platz für eine Woche gefunden. Den Namen weiß ich noch nicht, hab ihn wohl vor lauter ROSE vergessen. Aber heute am Nachmittag lagen wir schon zufrieden am Strand von Giens. Und auch nach unserem ausgiebigen Abendessen, Bratkartoffeln mit Spiegeleiern haben wir nicht locker gelassen und uns den Sonnenuntergang auf der Klippe vor dem Meer gegeben.
Nun planen wir gerade den nächsten Tag, der wohl auf Allmanare fallen wird, den wir mit unserem Bus aufsuchen werden. Und wieder einmal ist uns ein romantischer Abschluss im Sonnenuntergang von Giens mit einer Falsche Rose und einer Schischah geglückt. Meine Eltern sind auch wohlbehütet nach hause gekommen und haben uns berichtet, das es um die 38°C in Austria geben wird.
15.07.2007 Giens Hyères 32°C 3Bft.
Heute ging es um 11:30 Uhr auf nach Allmanare und wir hatten richtig glück mit unserem Parkplatz direkt neben einem Strandeingang. Das Meer ist auch hier etwas kalt, dafür um so schöner. Der Strand besteht aus feinem Schotter, und dadurch ist das Meer wie durchsichtig. So um 14:00 Uhr hat sich dann auch der Wind gemeldet, aber von einer etwas komischen Seite, nämlich SO.
Ich natürlich gleich zum Auto und zurück mit 105L und 6.5m². Bilanz diese Surftages, 2 mal im Gleiten und viele missglückte Versuche einer Helitack ;). So um 17:30 sind wir dann wieder aufgebrochen und fuhren mal in Richtung Hyères Zentrum. Auf der gegenüberliegenden Seite von Allamanre war die Hölle los und auch ein bisschen mehr Wind, aber auf unserer Seite war es heute eindeutig schöner.
16.07.2007 Giens Hyères 30°C 3Bft.
Heute War Cruisen angesagt mit 7.3 und 148 L, aber wieder mal der schnellste im Revier ;) . Das Wetter war wieder mal einsame Spitze und auch der Wind hat sein seiniges dazu getan. Ein kleiner Ausflug nach unsrem Strandaufenthalt weit in die westlichen Regionen Von Hyeres hat uns noch immer keinen Bankomaten beschert, aber dafür einen tollen kleinen Supermarkt, wo wir wieder unsere Kühlbox anfüllen konnten und am Abend gab es dann auch die zuvor gekauften Spezialitäten wie z.B.: Chili Oliven. Wie schon gesagt, heute war ein schöner Tag.
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Aufgebrochen sind wir heute um 09:30 in Richtung „Franzmannsreich“. Einen kurzen Zwischenstopp machten wir in Mailand. Dort angekommen – auf der Suche nach einem sicheren Parkplatz – stießen wir schon auf das erste Problem: eine Höhenbegrenzung mit 2m50cm. Das hieß für uns: weiter auf die Suche nach einen Parkplatz. Diesen erreichten wir um ca. 11:00 Uhr in einer wunderschönen Wohngegend mit Einkaufszentrum (Bonola). Nach einem vergebenen Ausflugsversuch in Richtung Innenstadt, weil die U-Bahn und Busstationen nur für Master Studierende geeignet waren, traten wir den Rückweg ins Einkaufszentrum an und kümmerten uns um unser liebliches Wohl. Danach ging es wirklich nach Frankreich. Die Autobahnen in Italien sind in sehr gutem Zustand und bis Frankreich fast immer mit 3 Spuren befahrbar. Die beste Reisegeschwindigkeit waren 100 bis 110 km/h, denn da braucht man sich um Geschwindigkeitsbegrenzungen keine Sorgen machen ;) Von der Autobahn ging es einmal zur Pause kurz vor Genua zu einer Raststation und dann erst wieder vor Monaco. Die Aussicht auf das Fürstentum ist echt genial. An der Cot a zur entlang sind wir dann bis nach Nizza, wo wir als erstes einmal tanken mussten, denn bis dato hat unser kleiner 1015km mit einem Tank geschafft. Und jetzt ging es richtig los im französischen Getümmel. Ich dachte mir, im Hafen muss es doch eine Turisteninformation geben, falsch gedacht die gibt’s auf der Promenade, wo viel los ist, aber keine Parkplätze. Also immer weiter Richtung Cannes, denn da sollten sich die ersten Campingplätze befinden. Dieser ist es dann geworden:
Camping Green Park, wo wir gleich beim Anstellen bei der Rezeption 2 Gunskirchner trafen. Und so sitzen wir hier jetzt und sind satt von unseren Spagetti und lassen den Abend ausklingen. Voraussichtlich bleiben wir hier noch 3 Tage bis es dann weiter gehen wird.
12.07.2007 Cagnes sur mer 27°C kein Wind.
Heute machten wir uns mal mit dem Fahrrad auf in Richtung Meer, welches wir auch nach ca. 5km erreichten. Die Strandpromenade ist Nigelnagelneu, mit einem tollen Rad und Gehweg und alle 200 Meter Fußgängerampeln. Der Strand hier besteht aus Schotter, welcher immer feiner wird, je weiter man zum Wasser kommt. Nach einer kleinen Exkursion in Richtung Cannes, zu den Imposanten Ferienbauten im Luxushafen ging es wieder zurück zum Campingplatz, wo wir den restlichen Nachmittag relaxten und unsere Bücher verschlangen. Um 20:00 Uhr fuhren wir dann erneut runter zum Meer um an der Cot a Zure romantisch Abend zu essen. Wir dinierten in einem kleinen Lokal direkt an der Promenade mit toller Live Musik und einem netten Kellner, der uns gleich eine ganze Flasche Wein empfahl, weil es ja romantischer wäre. Dies war es auch, und unsere 2 Pizzen genossen wir schön langsam während des Sonnenunterganges. Ein kleines Highlight zum Abschuss war die Rechnung für 2 Pizzen, 1Flasche Wein, 1 Flasche Wasser und 2 Espresso mit 64 €, war es aber wert ;)
13.07.2007 Cagnes sur mer 27°C 2Bft.
Sind heute erst um 11:00 Uhr aus dem Bett und haben danach ausgiebig gefrühstückt. Danach packten wir den Rucksack mit Badeutensilien voll und radelten runter zum Meer. Heute konnten wir zum Ersten mal unseren tollen Eybl Schirm testen und der hat diesen bestanden, er spendete Schatten ;). Die gesamte Segelschule im Hafen durfte heute raus aufs Meer, denn es hatte gute 2 Bft. Angefangen von Surfern, Seglern bis hin zum Katamaran war alles mit dabei. So um 16:30 Uhr sind wir dann zurück zum Campingplatz, wo wir den Restlichen Tag so verstreichen ließen. Am Abend gabs dann noch eine kleine Game Session mit Würfelpoker und einer gut angeheizten Schischah. Morgen solls dann endlich nach Allmanare gehen und hoffentlich haben die dort noch einen Platz für uns frei.
Heute ist es so weit, wir packen unsere Wohnung in unser Auto und verabschieden uns für 2 Wochen von Österreich ;). Ehrlich gesagt werden wir erst morgen in der früh fahren, so gegen 3 oder 4.
09.07.2007 Domaso Comosee Regen 15°C
HaHa, haben uns selbst verarscht, sind länger im Bett geblieben und dann erst um 7:00 von Linz weg. Das Wetter war beschissen. Der Regen war unser einziger Begleiter. Frühstück um 9:00 gabs in Walserberg (ausgezeichnet) kurzer Shopping-Trip zum BILLA nach Innsbruck (Tivoli) und Mittag a Kabanossi noch Imst vor der Raststation Fortana. Dann ab in die Schweiz über den Reschenpass. Kurvige Straßen ähnlich wie im Kaunertal fuhren wir rauf und runter. Unser höchstes und teuerstes Ziel erreichten wir wohl mit St.Moritz auf 1850m Höhe. Danach kamen wir zum Silverplaner, aber der Name war das einzig fetzige (kein Wind ? ). Dann ging es Bergab Richtung Italien. Die Serpentinen kosteten uns ein Hirter Seiterl. Scheiße. Endlich wieder unter 500 Meter angekommen zog sich ein elendiger 50er bis zum Comosee. Dort wollten wir zum Camping-Paradiso, aber keiner da. Danach wollten wir zum Camping Italy90, aber auch keiner da. Zum Glück fanden wir wen beim Camping Piccolo und da sitzen wir nun und trinken unser verdientes Hirter Seiterl (18:00) und das Wetter ist noch immer beschissen. (Regen über alles).
10.07.2007 Domaso Comosee Sonne Wind 3-4 Bft 27°C
Die ganze Nacht hat es mit 5 Bft durchgepfiffen und dann um 6 wieder Aufgehört. Nach einem ausgiebigen Frühstück, bin ich dann um 10:00 aufs Wasser mit 105 L und 6,5m². Die Windverhältnisse sind ähnlich wie am Moldaustausee, also recht böig aber es war ein Mords Spaß. Heute hatte es Fön aus Nord, was eher ungewöhnlich ist, denn normalerweise kommt die Thermik von Süden. Nichts desto trotz reichte es und es waren ca. 20 Surfer am Wasser. Nach einer Nachmittäglicher Siesta schnappten wir unsere Fahrräder und fuhren in Richtung Como, aber nach 5km drehten wir um und cruisten wieder nach hause und genossen den Nachmittäglichen Espresso. Dann stellte sich die Frage nach dem Abendessen, welches wir mit Kartoffeln Mini-Käsekrainer und einem tollen Gemischten Salat mit Oliven zu uns nahmen. Der Ganze Tag verging wahnsinnig langsam und so sitzen wir nun um 22 Uhr vor unserem Bus und Genießen einen heimischen Weißen und unsere Schischah ;) Morgen geht’s dann ab Richtung Mailand. Mal schauen was da so auf uns wartet. Noch ein Wort zur Sanitären Einrichtung: Die ist hier echt spitze. Gepflegte Räume, tolle Duschen und Toiletten mit Fußbedienung ;)