Heute stand etwas ganz besonderes am Tagesprogramm, nichts für Leute mit Höhenangst. Wir fuhren raus an das Cap Morgiou und seilten uns dort ca. 50m in eine Höhle ab. Von der Höhle ging es dann noch 30m am Meer entlang wie eine Art Klettersteig und dann wieder nach oben. Bei der ganzen Aktion wurden wir immer von einem Bergführer begleitet. Dieser seilte uns in die Höhle ab, und ging im Vorstieg die Route für uns, um uns dann von Oben mit 2 Halbseilen zu sichern. Danke an alle die diesen Tollen Klettertrip ermöglicht haben.
Ein besonderes Dankeschön geht von uns an die 4 Bergführer, die uns ein besonders sicheres Gefühl gegeben haben ;)
LG Kati & Mike
P.S.: bei Fragen oder Infos, einfach die Kommentar-Funktion nutzen ;)
Unsere Bergführer sind an diesem Tag schon früher aus dem Zelt um uns mit einem genialen Klettersteig zu überraschen. Wir fuhren zuerst mit den Autos in Richtung Sormiou. Von der dortigen Bucht startete ein selbst eingehängter Klettersteig nur für uns. Das heißt, das unsere Bergführer einfach alle (12 Stück) 60m Seile in die bestehenden Routen am Bec de Sormiou eingefädelt haben. Am südlichsten Zipfel angekommen gingen wir dort noch ein paar Routen um dann über einen einfacheren Landweg wieder zu unseren Autos zurück zu marschieren.
Am nächsten Morgen ging es zu Fuß von Cassis nach Forêt de la Fontasse in die Bucht von En-Vau. Dieser 6-7 km lange Marsch hatte es ganz schön in sich. Am Ende wurden wir aber mit einer tollen Badebucht und vielen Mehrseillängen belohnt.
Gemeinsam mit Arbeitskollegen meiner Freundin ging es für 5 Tage nach Cassis / Frankreich. Mit 30 Kletterbegeisterten und 4 Bergführern machten wir die Calanque unsicher.
Die Anreise nach Frankreich war dieses Mal nicht sehr entspannt, denn zuerst sind wir 2 Stunden in Italien und danach noch einmal 120 Minuten in Frankreich im Stau gestanden. Nach fast 16 Stunden Anreise kamen wir endlich am Camping Les Cigales an.
02.05.2009 - erstes Mal in die Calanque
Früh am nächsten Morgen gab es erst mal Frühstück und danach Fahrer-Breaving. Beides war notwendig, denn die engen Straßen von Marseille und der lange Zustieg von der Universität bis zu den Felsen hatten es in sich. Es ging in Richtung Cap Morgiou und anschließend nach Sugiton.
Nach einigen Tollen Routen und spektakulären Ausblicken sammelten wir uns in einer Mini-Bucht bei Sugiton und kühlten uns im Meer ab. Danach ging es wieder zu Fuß zurück zur Uni und von dort wieder zum Camping Les Cigales.
Am Abend gingen wir alle gemeinsam Abendessen nach Cassis zu unserem Stamm-Franzosen und bummelten danach noch gemütlich durch die Stadt und dann ins Bett.