Opel Vivaro - EVO3
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EVO3:
Aufbauend auf der EVO2 kam ein schönes Küchenkasterl von der schwedischen Firma die ich hier nicht nennen will ;) zwischen Bett und Fahrersitz.
Die gravierendste und wohl beste Änderung gegenüber der EVO2 sind nun die 2 drehbaren Sitze mit Armlehnen. Ich hab meine Beifahrersitzbank bei www.trafic-modular.de gegen einen Einzelsitz getauscht, 2 Drehkonsolen und Armlehnen noch dazubestellt und fertig ist die EVO3.
Die letzten Ein- und Umbauten sind eine 3-Wege 40L Absorberkühlbox, ein Fahrradträger für meine geteilte Hecktüre, ein Dachträger, diverse Befestigungsmöglichkeiten im Innenraum, Isolierfolien für alle Fenster und eine Markise.
Die Isolierfolien und die Markise habe ich aber nicht gekauft, die habe ich mir selbst gebastelt. Die originalen Isolierfolien für den Vivaro waren und sind mir einfach zu teuer. Darum habe ich mich mal auf die Suche nach einer günstigen Alternative aufgemacht. Gleich bei meiner ersten Safari durch den nächsten Baumarkt habe ich eine Folie entdeckt, die zwischen Laminatboden und Estrich als Trittschalldämmung und Isolation verlegt wird.
Diese Folie ist eigentlich nur eine dünne Styropormatte die auf einer Seite mit einer Art Alufolie überzogen ist. Eine Rolle, 12m lang und 1m breit kosten 22€. Um die Lebensdauer des Styropors zu erhöhen, habe ich dann noch die Styroporseite mit Klarsichtfolie überklebt. Befestigt werden diese mit Klettverschluss und verstaut wird das ganze unter der Matratze, wo die empfindlichen Teile gut aufgehoben sind.
Die Markise ist ebenfalls Marke Eigenbau. Hierzu auch in einen Baumarkt, dort eine Abdeckplane 5 x 5m (gleich eine mit silberner Oberfläche) und ein paar Einschlagösen gekauft. Zuhause habe ich dann die Plane auf die Maße 2,5 x 2,5m reduziert , die Kanten umgeschlagen und mit Komponentenkleber verklebt um so die Ränder zu verstärken. Nachdem alles getrocknet war, noch in den Ecken die Einschlagösen eingeschlagen und fertig.
Nur wie soll das jetzt eine Markise ergeben?
Ich habe dann noch von einem alten Zelt mir die Vorzeltstangen genommen (war natürlich ein Zelt von mir ;) , 2 Abspannschnüre und 2 Haringe. Am Auto habe ich extra Befestigungsmöglichkeiten für meinen Dachträger und genau auf diese Abstände habe ich dann auch die Ösen verteilt und mit einem normalen Elektrodraht befestigt. Warum Elektrodraht? Weil billig, einfach und schön mit Kunststoff isoliert. Ein netter Vorteil der geteilten Vorzeltstangen ist, das man durch das entfernen einzelner Teile die Markise auch schräg stellen kann, was sehr nützlich bei Regen ist.
Einen Einbau den ich noch nicht erwähnt habe, ist unser Vorhangsystem. Die Vorhänge werden per Klettverschluss angebracht. Ich habe über den Fenstern einen Streifen Industrieklettverschluss angebracht. Dieser hält an Metall ausgezeichnet und löst sich nicht einmal bei 3-wöchiger, griechischer Sonnenbestrahlung. An den Vorhängen haben wir die Gegenstücke angenäht. So lassen sich die Vorhänge schnell und individuell im Innenraum verteilen. Sie sind sogar Waschmaschinenfest.
Hier muss ich noch ein großes Lob an meine Eltern aussprechen, ohne deren Ideen, Kreativität und Hilfe wir unseren „Kleinen“ nicht so hinbekommen hätten.
DANKE Mama und Papa!
